systemische Verstrickungen


Eine systemische Verstrickung ist fast immer etwas, was ein Kind von einem Geschwister oder den Eltern oder Großeltern übernommen hat. Großteils übernimmt ein Mensch derartiges freiwillig und unbewusst, aus blinder Liebe und weil das Kind etwas bewirken will.

Blinde Liebe deshalb, weil, würde der betroffene Mensch bewusst darüber nachdenken, könnte es passieren, dass er entdeckt, dass er damit keinem hilft. Im Gegenteil, Mensch lädt sich eine Bürde auf, die ihn Zeit seines Lebens belasten kann.

Es kann auch eine Übernahme von Verhaltensweisen und Einstellungen einer Person sein, von welcher der betroffene Mensch gar nicht weiß, dass diese in seinem Familiensystem irgendwann einmal wichtig war.

Systemische Verstrickungen sind unbewusst übernommene Verhaltensweisen, aber auch Kopien von Leben von Ahnen. Derartige Verstrickungen zeigen sich auch oft bei Menschen, welche etwas fortführen wollen, was ein Vorhergegangener nicht mehr fertig stellen konnte.

Im Prinzip können wir drei große Überbegriffe in Bezug auf systemische Verstrickungen unterscheiden:

Ausgleich / Balance – Ordnung / Positionierung – Bindung / Zugehörigkeit


Bei Aufstellungen ist es im Familiensystem wichtig,

==> zuerst den Ausgleich (die Balance) zwischen den Systemmitgliedern zu schaffen

==> danach die Ordnung (die Positionierung der einzelnen Familienmitglieder)
zB. ihnen die Hierarchie der Generationen bewusst zu machen und auf zu stellen

==> um abschließend die Bindung (die Zugehörigkeit) jedes Einzelnen
speziell aber des Klienten, (wieder) her zu stellen. 


Innerhalb dieser 3 großen Bereiche systemischer Verstrickungen gibt es auch wieder diese 3 Hauptbereiche:



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